Leistungskatalog Grundpflege

1 Ganzwaschung
Ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 2, 15 a-21, 23- 29

  1. waschen, Duschen,Baden
  2. Mund-, Zahn-, und Lippenpflege
  3. Rasieren
  4. Hautpflege
  5. Haarpflege
  6. Nagelpflege
  7. An- und Auskleiden incl. An- u. Ablegen von Körperersatzstücken
  8. Vorbereiten/Aufräumen des Pflegebereiches
  9. und außerdem bei
    - eingeschränkten kognitiven oder kommunikativen Fähigkeiten oder/und
    - auffälligen Verhaltensweisen und psychischen Problemlagen oder/und
    - sonstigen altersbedingten Krankheitsbilder
    zusätzlich anleitende, motivierende und/oder auffordernde Pflege zur Erhaltung und Stärkung der Selbstversorgungspotentiale

2 Teilwaschung
Ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 1, 15 a-21, 23- 29

  1. Teilwaschung (z.B. Intimbereich)
  2. Mund-, Zahn-, und Lippenpflege
  3. Rasieren
  4. Hautpflege
  5. Haarpflege (z.B. Kämmen)
  6. An- und Auskleiden incl. An- u. Ablegen von Körperersatzstücken
  7. Vorbereiten/Aufräumen des Pflegebereiches
  8. und außerdem bei
    - eingeschränkten kognitiven oder kommunikativen Fähigkeiten oder/und
    - auffälligen Verhaltensweisen und psychischen Problemlagen oder/und
    - sonstigen altersbedingten Krankheitsbilder
    zusätzlich anleitende, motivierende und/oder auffordernde Pflege zur Erhaltung und Stärkung der Selbstversorgungspotentiale

3 Ausscheidungen
Ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 16-21, 23-28

  1. Utensilien bereitstellen, anreichen
  2. Zur Toilette führen
  3. Unterstützung u. allgem. Hilfestellung ( Urin, Stuhl, Schweiß, Sputum, Erbrochenes)
  4. Überwachung der Ausscheidung
  5. Entsorgen/Reinigen des Gerätes u. Bettes
  6. Katheterpflege (insbesondere Wechseln von Urinbeuteln) Stomaversorgung bei Anus praeter (Wechsel u. Entleerung d. Stomabeutels)
  7. Empfehlung zum Kontinenztraining/Inkontinenzversorgung
  8. Nacharbeiten des Pflegebedürftigen, ggf. Intimpflege
  9. und außerdem bei
    - eingeschränkten kognitiven oder kommunikativen Fähigkeiten oder/und
    - auffälligen Verhaltensweisen und psychischen Problemlagen oder/und
    - sonstigen altersbedingten Krankheitsbilder
    zusätzlich anleitende, motivierende und/oder auffordernde Pflege zur Erhaltung und Stärkung der Selbstversorgungspotentiale

4 Selbständige Nahrungsaufnahme
Ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 5, 16-18, 20, 24-28

  1. Mundgerechtes Vorbereiten der Nahrung und Eingießen von Getränken
  2. Lagern u. Vorbereiten des Pflegebedürftigen
  3. Entsorgung der benötigten Materialien
  4. Säubern des Arbeitsbereiches
  5. Kenntnisvermittlung (keine Ernährungsberatung) über richtige Ernährung (z.B. Diabetiker) ausreichende Flüssigkeitszufuhr incl. Beratung über Esshilfen
  6. und außerdem bei
    - eingeschränkten kognitiven oder kommunikativen Fähigkeiten oder/und
    - auffälligen Verhaltensweisen und psychischen Problemlagen oder/und
    - sonstigen altersbedingten Krankheitsbilder
    zusätzlich anleitende, motivierende und/oder auffordernde Pflege zur Erhaltung und Stärkung der Selbstversorgungspotentiale

5 Hilfe bei der Nahrungsaufnahme
Ist in einem einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 4, 15a-18, 20, 24, 27, 28

  1. Mundgerechtes Vorbereiten der Nahrung und Eingießen von Getränken
  2. Lagern u. Vorbereiten des Pflegebedürftigen
  3. Darreichung der Nahrung und von Getränken
  4. Entsorgung der benötigten Materialien
  5. Säubern des Arbeitsbereiches (Spülen)
  6. Versorgung des Pflegebedürftigen (Hygiene im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme)
  7. Kenntnisvermittlung (keine Ernährungsberatung) über richtige Ernährung (z.B.Diabetiker) ausreichende Flüssigkeitszufuhr inkl. Beratung über Esshilfen
  8. und außerdem bei
    - eingeschränkten kognitiven oder kommunikativen Fähigkeiten oder/und
    - auffälligen Verhaltensweisen und psychischen Problemlagen oder/und
    - sonstigen altersbedingten Krankheitsbilder
    zusätzlich anleitende, motivierende und/oder auffordernde Pflege zur Erhaltung und Stärkung der Selbstversorgungspotentiale

6 Sonderernährung bei implantierter Magensonde (PEG)
Ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 16,17,27,28

  1. Vorbereiten u. Richten der Sondernahrung
  2. Sachgerechtes Verabreichen der Sondernahrung
  3. Nacharbeitung
  4. und außerdem bei
    - eingeschränkten kognitiven oder kommunikativen Fähigkeiten oder/und
    - auffälligen Verhaltensweisen und psychischen Problemlagen oder/und
    - sonstigen altersbedingten Krankheitsbilder
    zusätzlich anleitende, motivierende und/oder auffordernde Pflege zur Erhaltung und Stärkung der Selbstversorgungspotentiale

7 Lagern/Betten
Ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 16-18, 20, 23-30

  1. Richten des Bettes
  2. Wechseln der Bettwäsche
  3. Körper- u. situationsgerechtes Lagern
  4. Vermittlung von Lagerungstechniken, ggf. Einsatz von Lagerungshilfen
  5. und außerdem bei
    - eingeschränkten kognitiven oder kommunikativen Fähigkeiten oder/und
    - auffälligen Verhaltensweisen und psychischen Problemlagen oder/und
    - sonstigen altersbedingten Krankheitsbilder
    zusätzlich anleitende, motivierende und/oder auffordernde Pflege zur Erhaltung und Stärkung der Selbstversorgungspotentiale

8 Mobilisation
Mindesteinsatzdauer 15 Min. (nur als selbständige Leistung abrechenbar
Ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 16-17, 27-29

  1. Aufrichten des Pflegebedürftigen im Bett
  2. An- / Auskleiden incl. An- u. ablegen von Körperersatzstücken
  3. Aufstehen/ Zubettgehen
  4. Sitz-, Geh- u. Stehübungen (ggf. unter Verwendung von Hilfsmitteln), bei Bettlägerigen passives, assistiertes oder aktives, funktionsgerechtes Bewegen
  5. Hilfe beim Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung
  6. Hilfe beim Treppensteigen
  7. und außerdem bei
    - eingeschränkten kognitiven oder kommunikativen Fähigkeiten oder/und
    - auffälligen Verhaltensweisen und psychischen Problemlagen oder/und
    - sonstigen altersbedingten Krankheitsbilder
    zusätzlich anleitende, motivierende und/oder auffordernde Pflege zur Erhaltung und Stärkung der Selbstversorgungspotentiale

9 Arztbesuche
Ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 15a -17

10 Beheizen des Wohnbereiches
Ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 16-17

  1. Besorgen, entsorgen von Heizmaterial im Wohnungsumfeld
  2. Inbetriebnahme des Heizofens (nicht Fernwärme, Gas-, Zentralheizung)
  3. Leistugskomplex gilt nur für den Wohnbereich des Pflegebedürftigen

11 Einkaufen
Ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 15a-17

  1. Zusammenstellen des Einkaufzettels für Gegenstände des tägl. Bedarfs
  2. Einkaufen (incl. Arzneimittelbeschaffung) u. notwendige Besorgung (z.B. Bank- u. Behördengänge)
  3. Unterbringung u. Versorgung der eingekauften Lebensmittel
  4. Anleitung u. Beachtung von Genieß- u. Haltbarkeit von Lebensmittel
  5. Gegebenenfalls Wäsche zur Reinigung bringen u. abholen

12 Zubereitung von warmen Speisen
Ist in einem einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 16, 17, 27, 28

  1. Anleitung zum Umgang mit Lebensmitteln u. Vorbereitung der Lebensmittel
  2. Zubereitung von warmen Speisen
  3. säubern des Arbeitsbereiches (z.B. Spülen)
  4. Entsorgen des verbrauchten Materials

13 Aufräumen und/oder Reinigen der Wohnung

  1. Aufräumen und/oder Reinigen des allgemeinüblichen Lebensbereiches ohne Grundreinigung (z.B. Wohn-/Schlafraum, Bad, Toilette, Küche)
  2. Trennen und Entsorgen des Abfalls

14 Waschen u. Pflegen der Wäsche und Kleidung

  1. Waschen u. trocknen
  2. Bügeln
  3. Ausbessern
  4. Sortieren u. einräumen
  5. Schuhpflege

15 Hausbesuchspauschale
(bis zu 2x je Tag abrechenbar)

Eine 3. Abrechnung ist nur in Verbindung mit LK 29 oder LK30 möglich.

  1. Anfahrt
  2. Dokumentation

15a Erhöhte Hausbesuchspauschale
(bis 1x je Tag; daneben ist Pos. 15 max. 1x je Tag abrechenbar)
Eine 2. Abrechnung ist nur bei solitärer Erbringung von LK27, 28, 29 oder 30 möglich; daneben ist LK 15 max. 1x je Tag abrechenbar.
Der LK 15a ist ohne Begrenzung bei Erbringung von LK 31 und/oder 32 abrechenbar.

  1. Anfahrt
  2. Dokumentation

Bei Abruf von ausschließlich einem der Leistungskomplexe 3,4,6 bis 8,10,12,27,28,29,30,31 oder 32 je Einsatz oder bei Abruf der Leistungskomplexe 31 oder 32 zusammen mit weiteren Leistungskomplexen in einem Einsatz.

16 Erstgespräch
(Vor Aufnahme der Pflege)
incl. Hausbesuchspauschale

  1. Erfassung des häuslichen Pflegeumfeldes
  2. Feststellung der Pflegeprobleme
  3. Feststellung der Ressourcen des Pflegebedürftigen
  4. Beratung über Kosten, Erstellung Kostenvoranschlag/-schläge und Erörterung des Pflegevertrages
  5. Planung der Pflegeeinsätze
  6. Informationen über weitere Hilfen
  7. Gespräch mit Angehörigen/Arzt
  8. Ganzheitliche Erfassung des häuslichen Pflegeumfeldes ( wie z.B. soziale, kultursensible Aspekte) unter Berücksichtigung der Ressourcen des Quartiers
  9. Beratung über Präventions- und Entlastungsangebote
  10. Beratung über geeignete Leistungen sowie über Prophylaxen unabhängig von deren rechtlicher Zuordnung

16a Folgebesuch
incl. Hausbesuchspauschale

  1. Erfassung von Veränderungen im häuslichen Pflegeumfeld
  2. Festellen von neuen Pflegeproblemen
  3. Feststellung der Ressourcen des Pflegebedürftigen
  4. Beratung über Kosten, Erstellung Kostenvoranschlag/-schläge und Erörterung des modifizierten Pflegevertrages
  5. Planung der Pflegeeinsätze
  6. Informationen über weitere Hilfen
  7. Gespräch mit Angehörigen/Arzt
  8. Ganzheitliche Erfassung des häuslichen Pflegeumfeldes ( wie z.B. soziale, kultursensible Aspekte) unter Berücksichtigung der Ressourcen des Quartiers
  9. Beratung über Präventions- und Entlastungsangebote
  10. Beratung über geeignete Leistungen sowie über Prophylaxen unabhängig von deren rechtlicher Zuordnung

17 Beratungsbesuch nach §37 Absatz 3 Satz 6 SGB XI nach Grad 1

  1. Beratung und Unterstützung der Angehörigen bzw. Betreuungspersonen
  2. Einschätzung der individuellen Situation
  3. Hinweise auf Hilfestellung
  4. Beratung bei der Einbindung von Hilfeangeboten
  5. Erstellung einer Ergebnis-Kurzmitteilung
  6. incl. Hausbesuchspauschale

17a Beratungsbesuch nach §37 Absatz 3  SGB XI nach Grad2 oder 3

  1. Beratung und Unterstützung der Pflegepersonen
  2. Pflegeeinsatz mit Beratung des Pflegebedürftigen
  3. Prüfung von ggf. Pflegehilfsmitteln
  4. Hinweis auf Pflegekurse
  5. Erstellung einer Ergebnis-Kurzmitteilung
  6. incl. Hausbesuchspauschale

17b Beratungsbesuch nach §37 Absatz 3  SGB XI nach Grad4 oder5

  1. Beratung und Unterstützung der Pflegepersonen
  2. Pflegeeinsatz mit Beratung des Pflegebedürftigen
  3. Prüfung von ggf. Pflegehilfsmitteln
  4. Hinweis auf Pflegekurse
  5. Erstellung einer Ergebnis-Kurzmitteilung
  6. incl. Hausbesuchspauschale

18 Große Grundpflege mit Lagern/Betten und selbständiger Nahrungsaufnahme

Leistungskomplexe:

  1. 1 Ganzwaschung (Waschen, Duschen, Baden)
  2. 3 Ausscheidungen (Urin, Stuhl, Schweiß, Sputum, Erbrochenes)
  3. 4 Selbständige Nahrungsaufnahme
  4. 7 Lagern/Betten

19 Große Grundpflege

Leistungskomplexe:

  1. 1 Ganzwaschung (Waschen, Duschen, Baden)
  • 3 Ausscheidungen (Urin, Stuhl, Schweiß, Sputum, Erbrochenes)

20 Kleine Grundpflege mit Lagern/Betten und selbständiger Nahrungsaufnahme

Leistungskomplexe:

  1. 2 Teilwaschung
  2. 3 Ausscheidungen (Urin, Stuhl, Schweiß, Sputum, Erbrochenes)
  3. 4 Selbständige Nahrungsaufnahme
  4. 7 Lagern/Betten

21 Kleine Grundpflege

Leistungskomplexe:

  1. 2 Teilwaschung
  2. 3 Ausscheidungen (Urin, Stuhl, Schweiß, Sputum, Erbrochenes)

22 Große hauswirtschaftl. Versorgung

Leistungskomplexe:

  • 13 Reinigen der Wohnung
  • 14 Waschen und Pflegen der Wäsche u. Kleidung

23 Große Grundpflege mit Lagern/Betten

Leistungskomplexe:

  • 1 Ganzwaschung (Waschen, Duschen, Baden)
  • 3 Ausscheidungen (Urin, Stuhl, Schweiß, Sputum, Erbrochenes)
  • 7 Lagern/Betten

24 Große Grundpflege mit Lagern/Betten und Hilfe bei der Nahrungsaufnahme

Leistungskomplexe:

  • 1 Ganzwaschung (Waschen, Duschen, Baden)
  • 3 Ausscheidungen (Urin, Stuhl, Schweiß, Sputum, Erbrochenes)
  • 5 Hilfe bei der Nahrungsaufnahme
  • 7 Lagern/Betten

25 Kleine Grundpflege mit Lagern/Betten

Leistungskomplexe:

  • 2 Teilwaschung
  • 3 Ausscheidungen (Urin, Stuhl, Schweiß, Sputum, Erbrochenes)
  • 7 Lagern/Betten

26 Kleine Grundpflege mit Lagern/Betten und Hilfe bei der Nahrungsaufnahme

Leistungskomplexe:

  • 2 Teilwaschung
  • 3 Ausscheidungen (Urin, Stuhl, Schweiß, Sputum, Erbrochenes)
  • 5 Hilfe bei der Nahrungsaufnahme
  • 7 Lagern/Betten

27 Kleine Pflegerische Hilfestellung 1
Ist in einem Einsatz nicht abrechenbar mit LK 1-15, 16-30

  1. Hilfe beim Aufsuchen oder Verlassen des Bettes oder andere Sitz- und Liegegelegenheiten
  2. Reinigen von Gesicht und/oder Händen
  3. Richten des Bettes
  4. und außerdem bei
    - eingeschränkten kognitiven oder kommunikativen Fähigkeiten oder/und
    - auffälligen Verhaltensweisen und psychischen Problemlagen oder/und
    - sonstigen altersbedingten Krankheitsbilder
    zusätzlich anleitende, motivierende und/oder auffordernde Pflege zur Erhaltung und Stärkung der Selbstversorgungspotentiale

28 Kleine Pflegerische Hilfestellung 2
Ist in einem Einsatz nicht abrechenbar mit LK 1-15, 16-30

  1. An- und/oder Auskleiden (incl. An- und Ablegen von Körperersatzstücken
  2. Reinigen von Gesicht und/oder Händen
  3. Richten des Bettes
  4. und außerdem bei
    - eingeschränkten kognitiven oder kommunikativen Fähigkeiten oder/und
    - auffälligen Verhaltensweisen und psychischen Problemlagen oder/und
    - sonstigen altersbedingten Krankheitsbilder
    zusätzlich anleitende, motivierende und/oder auffordernde Pflege zur Erhaltung und Stärkung der Selbstversorgungspotentiale

29 Kleine Pflegerische Hilfestellung 3
Ist in einem Einsatz nicht abrechenungsfähig mit LK 1, 1, 7, 8, 13, 14, 16-28

Leistungskomplexe:

  • 27 Kleine pflegerische Hilfestellung 1
  • 28 kleine pflegerische Hilfestellung 2

30 Kleine pflegerische Hilfestellung 4
Ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 7, 13, 14, 16-18, 20, 22, 23-28

  1. Wechseln der Bettwäsche
  2. Richten des Bettes

31 Pflegerische Betreuung
Der LK ist abrechnungsfähig, wenn mindestens eine der Leistungen Begleitung, Unterstützung, Beaufsichtigung oder Hilfen erbracht wurde
(Ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 15)

Begleitung: z.B.

  1. Ermöglichung des Besuchs von Freunden und Verwandten, Teilnahme an sonstigen Aktivitäten mit anderen Menschen
  2. Spaziergänge
  3. Begleitung zum Friedhof
  4. Begleitung zu kulturellen, religiösen und Sportveranstaltungen, (z.B. Konzert, Theater, Fußballspiel)
  5. Behördengänge

Unterstützung: z.B:

  1. Unterstützung bei Spiel und Hobby
  2. Unterstützung bei der Versorgung von Haustieren
  3. Unterstützung bei emotionalen Problemlagen
  4. Unterstützung bei der Kontaktpflege zu Personen
  5. Unterstützung  bei Vornehmen von in die Zukunft gerichtet Planungen

Beaufsichtigung: z.B.

  1. Anwesenheit, u.a. um Sicherheit zu vermitteln
  2. Hilfen zur Verhinderung bzw. Reduzierung von Gefährdungen
  3. Orientierungshilfen

Hilfen: z.B.

  1. Hilfen beim erinnern an wesentliche Ereignisse oder Beobachtungen
  2. Hilfen beim Beteiligen an einem Gespräch
  3. Hilfe bei der Gestaltung des Tagesablaufs und Anpassung an Veränderungen
  4. Hilfen zur Entwicklung und Aufrechterhaltung einer Tagesstruktur
  5. kognitiv fördernde Maßnahmen
  6. Hilfen zur Durchführung bedürfnisgerechter Beschäftigungen
  7. Hilfen zur Einhaltung eines bedürfnisgerechten Tag-Nacht-Rhythmus

32 Hilfe bei der Sicherstellung der selbstverantworteten Haushaltsführung
Dabei muss es sich um Aktivitäten handeln, die aus pflegefachlicher Sicht besonders wichtig sind, um im eigenen Haushalt verbleiben zu können.
(Ist in einem Einsatz nicht abrechnungsfähig mit LK 15

  1. Unterstützung bei der Organisation/Organisation von dienstleistungen, z.B. Haushaltshilfen, Notrufsysteme, Gärtnerdienste, Fahrdiensten, Putzhilfen, Hol- und Bringdiensten ( auch: bspw. Einkaufszettel schreiben) etc.
  2. Unterstützungsleistungen bei der Regelung von finanziellen und administrativen Angelegenheiten, z.B. Antragsstellungen, Bankgeschäften, etc.
  3. Unterstützung bei der Organisation/ Organisation von Terminen, z.B. Arztterminen, Besuche bei Therapeuten etc.

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